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Gefährdungsanalyse

Ein Legionellenproblem ist in 95% der Fälle lösbar, ohne das Objekt kernsanieren zu müssen.

Grundsätzlich ist es immer ein Prozess in mehreren Schritten, der effektiv zu einem zufriendenstellenden Ergebnis führt. Somit ist eine Betreuung des Ingenieurbüros, welches die Gefährdungsanalyse erstellt hat, bis zu Lösung des Problems, unbedingt zu empfehlen.

 

Immer wieder stelle ich fest, dass der Kunde gar nicht wirklich eine gescheite Analyse erhalten hat. Dummerweise sieht man das immer erst, wenn man dann das "Gutachten" in den Händen hält...

mir sind zwei Punkte eingefallen, an denen man direkt die "Spreu vom Weizen" trennen kann?

 

Punkt 1: Frage nach vorhandenen Unterlagen / Plänen

Wenn der Gutachter die Pläne des Objekts nicht im Vorfeld anfordert, dann stimmt da schon was nicht. Schließlich muss ich wissen, welche Unterlagen zum Objekt fehlen, um überhaupt ein Gutachten erstellen zu können. Ich weiß dann z. B. , dass ich das Leitungsnetz erfassen muss, aber zumindest einen Grundrissplan habe, um die Daten einzutragen, aber ich mir mehr Zeit bei der Begehung einplanen muss.

Anders ist die Kontrolle von: Pumpenauslegung, Regulierventiltypen und Einstellungen, Auslegung Warmwasserbereitung nicht möglich.

 

Punkt 2: Zugänglichkeit bei der Begehung von Kellerräumen mit vermuteter Leitungsführung und Wohneinheiten im obersten Geschoss

Man muss, selbst wenn Pläne komplett vorhanden sind, mindestens stichprobenhaft prüfen, ob die auch stimmen. Meist ist die Leitungsverteilung an der Decke des Kellers verlegt, so dass man in vermietete Keller hineinschauen muss, oder auch bei Gebäuden mit EG-Ladenflächen erst in der abgehängten Decke des EG. Und natürlich kann man sich erst ein Bild von der Temperatursituation machen, wenn man die Stränge vermessen hat. Um den ganzen Strang zu erfassen, schaut man sich in der Regel die obersten Entnahmestellen an.

Also wenn da der Gutachter nicht mal nachfragt, dann stimmt da was nicht. Wenn dem Gutachter als gemessene Temperaturen die Temperaturen aus dem Probenahmeprotokoll reichen und hier nach Standard nur die Temperatur bei Probenahme und die Maximaltemperatur erfasst wurde, dann lassen sie den stehen und gehen gleich zum Nächsten.

 

 

Ich kann nicht allen Menschen in Deutschland als Gutachter vor Ort helfen. Mein Tag hat auch nur 24h. Aber ich kann Ihnen helfen, einen guten von einem schlechten Gutachter zu unterscheiden. Und ich will auch nicht nur alles mies machen, ich kann auch dem Gutachter helfen. Sollte Ihre Situation somit schier ausweglos sein, Sie als Betroffener oder Hausverwalter nicht weiter wissen, oder Sie als Gutachter sich "nur noch im Kreis drehen", dann rufen Sie einfach an. Die meisten Lösungen sind recht einfach, man muss nur erstmal drauf kommen. Die meisten Sachverhalte sind leicht nachzuvollziehen, wenn man sie mal gescheit erklärt bekommt. Teamarbeit ist die Lösung.